Sehr geehrte Damen und Herren! Liebe Freundinnen und Freunde!

Wie jedes Jahr begehen wir auch heuer die Osterfeiertage, wenn auch unter sehr außergewöhnlichen Umständen. Sie finden in einem Ausnahmezustand statt. Wir erleben eine globale Seuche, der zigtausende Menschen aus unserer Mitte zum Opfer fallen. Es gibt (noch) keine wirksame Behandlung gegen das Virus. Wir alle machen uns Sorgen um unsere Lieben, aber auch um unsere Zukunft, gerade weil es derzeit keine Antwort darauf gibt, wie lange diese Gesundheitskrise andauern wird. 

Vor wenigen Tagen habe ich ein schönes Zitat entdeckt:  

„Tun wir es der Natur gleich und stehen immer wieder auf, in der Aufgabe, das Gute zum Blühen zu bringen.“

Beat Jan

Diese Worte passen nicht nur sehr gut zum Frühling, sondern auch zum bevorstehenden Osterfest als das Fest der Hoffnung. Es gibt viele Menschen, die als Helden des Alltags das Gute zum Blühen bringen: das medizinische Personal, die Pflegerinnen und Pfleger, die Supermarktangestellten, Betreuungskräfte, Transporteure, Ordnungskräfte, Seelsorger, Entscheidungsträger und ehrenamtliche Helferinnen und Helfer. Sie alle spenden mit ihren Taten Hoffnung und zeigen mit ihrer Unterstützung, dass diese Herausforderung niemand allein meistern kann und muss. Jeder kann seinen Beitrag zur Verbesserung der Situation leisten und Verantwortung für die Mitmenschen übernehmen: Hände waschen, Abstand halten, aufpassen – und damit sich und andere schützen. 

Auch wenn wir an diesem Wochenende nicht zur Speiseweihe gehen, die Ostermette besuchen oder mit Großfamilie und Freunden die Osterjause genießen können, so spendet die Osterbotschaft Kraft. Wir feiern Ostern, weil wir daran glauben, dass es einen Tag danach gibt. Hoffnung und Glaube gehören zusammen. Wir hoffen, dass das Virus bald besiegt werden kann und hoffen, dass unser privates und berufliches Leben am „Tag danach“ ohne lange einschneidende Folgen weitergeht.

Glaube und Hoffnung sind uns sehr nah!

Sind wir uns dessen bewusst!?

Frohe und gesegnete Ostern und alles Gute wünsche ich Ihnen, 

Ihr Othmar Karas