„Humanitäre Verantwortung niemals vernachlässigen“ / Sternsingerinnen aus Österreich bei ÖVP-Europaabgeordneten

Brüssel (OTS) – Weihnachtszeit ist nicht nur in Österreich auch Sternsingerzeit: Vier junge Vorarlberger Sternsingerinnen sind bis nach Brüssel ins Europäische Parlament gezogen und haben gestern die Europaabgeordneten der ÖVP besucht.

„Für viele Jugendliche ist das Sternsingen der erste Kontakt mit sozialem und ehrenamtlichen Engagement. Die Sternsinger zeigen auf, wie viel bewirkt werden kann, wenn man an einem Strang zieht. Rund 500 Hilfsprojekte können so Jahr für Jahr finanziert werden“, sagt Othmar Karas, Vizepräsident des Europäischen Parlaments. Er nahm die Sternsingerinnen gemeinsam mit ÖVP-Europaabgeordneten und deren Mitarbeitern in Empfang.

Magdalena Weber, Laura Weber, Julia Summer und Hanna Elsensohn aus der Vorarlberger Pfarre Weiler haben die Botschaft der Sternsinger nach Brüssel gebracht. Mehr als 500.000 Sternsinger und Sternsingerinnen tragen dieses Projekt in ganz Europa, 85.000 sind in Österreich in fast 3.000 Pfarren unterwegs. Sie helfen zum Beispiel Straßenkindern in der kenianischen Hauptstadt Nairobi mit Nahrung, Kleidung und Gesundheitsversorgung und unterstützen mehr als 6.000 dieser Kinder bei der Schul- und Berufsausbildung.

„Angesichts des Leids in der Welt und der unvorstellbaren Bedingungen, unter denen Kinder in manchen Teilen Afrikas, Asiens und Lateinamerikas aufwachsen müssen, ist die Botschaft der Solidarität, welche die Sternsinger überbringen, hochaktuell. Wir dürfen unsere humanitäre Verantwortung niemals vernachlässigen oder gar vergessen“, sagt Karas.

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Dr. Othmar Karas MEP, Tel.: +32-2-28-45627, othmar.karas@ep.europa.eu 
Wolfgang Tucek, EVP-Pressedienst, Tel.: +32-484-121431, wolfgang.tucek@ep.europa.eu

Hilfswerk-Präsident Karas: Pflegende Angehörige müssen anerkannt und gestärkt werden!

Wien (OTS) – Mit ihrem Vorschlag, pflegenden Angehörigen einen jährlichen „Pflege-daheim-Bonus“ zuzuerkennen, setzt die ÖVP nach Meinung des Hilfswerk Österreich ein Zeichen in die richtige Richtung. Hilfswerk-Präsident Othmar Karas: „Die Arbeit und der Einsatz von pflegenden Angehörigen in Österreich muss dringend bessere Anerkennung erfahren, pflegende Angehörige müssen jedenfalls gestärkt werden. Ein Bonus für pflegende Angehörige ist daher aus unserer Sicht ein gutes Signal.“

„Insbesondere gefällt uns, dass sich der Vorschlag von unzeitgemäßen Einschränkungen freispielt. So soll der Bonus auch für Pflegende gelten, die nicht im gleichen Haushalt wie die zu pflegende Person leben. Und er soll auf mehrere pflegende Angehörige aufteilbar sein. Das entspricht der vielfältigen Pflegerealität, wie sie die Hilfswerk-Mitarbeiter/innen in der professionellen mobilen Pflegepraxis erleben. Sie stehen den Angehörigen Tag für Tag mit Rat und Tat zu Seite und wissen, mit welchen Belastungen sie konfrontiert sind“, fährt Karas fort.

Die gesamte Pflegereform berge beginnend bei der so brennenden Personalfrage über die bedarfsgerechte Weiterentwicklung der Versorgungslandschaft und eine zeitgemäße Modernisierung der Pflegegeldlogik bis hin zu einer nachhaltigen Finanzierung eine Reihe von Herausforderungen, welchen es wirksam zu begegnen gelte. Ein Bonus für pflegende Angehörige könne laut Hilfswerk ein zielführender Baustein im Zuge der notwendigen Reform des Pflegesystems in Österreich sein.

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