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OK ON TOUR

"Europa gefragter denn je"

Wien, 19.03.2019

 

Europaabgeordneter Othmar Karas analysierte beim RBI Sky Talk die EU-Entwicklung. In der Politik konstatierte er eine zunehmende "Oberflächlichkeit und Polarisierung", die zu Populismen und Extremen führe. "Es ist wichtig, dass wir ernsthafter und auch aufrichtiger werden", mahnte Karas vor 140 Gästen von der "politischen Klasse" ein und fügte hinzu: "Und wohin Populismus, Schuldzuweisung und Lügen führen, sehen wir täglich am Brexit, der das abschreckendste Beispiel dafür ist, wie man nicht Politik macht." In der politischen Debatte werde "viel zu wenig über die Idee Europa" gesprochen und diese viel zu rasch in Frage gestellt, "weil uns ein Beistrich in der Richtlinie nicht passt". Dabei sei die Idee Europa die Antwort auf Krieg, Gewalt, Nationalismus, Protektionismus, Egoismus und Schuldzuweisung. "Ich bin sehr dafür, mehr über Sinn und Zweck zu reden. Wenn es die Erfolgsgeschichte von Raiffeisen nicht gäbe, würde man sich nicht immer öfter auf Friedrich Wilhelm Raiffeisen besinnen, seinen 200. Geburtstag feiern und überlegen, was die Genossenschaftsidee heute bedeutet", zog Karas einen Vergleich. Die EU sei nicht fertig, es gebe noch viel zu tun wie die Vollendung der Bankenunion und institutionelle Reformen. Was davon gelingen werde, hänge nicht unwesentlich vom Ausgang der EU-Wahl ab. Karas plädiert für eine Vertiefung der EU: "Es ist nicht Aufgabe von Souveränität, die Demokratie zu stärken - es ist eine Stärkung der Souveränität." Gemeinsam in einer Gemeinschaft Demokratie auszuüben, liege sehr nahe am Genossenschaftsgedanken. Deshalb rief Karas dazu auf, "die EU zur Genossenschaft des 21. Jahrhunderts zu machen". RBI-Vorstand Hannes Mösenbacher erinnerte daran, dass Karas bei der Bewältigung der Finanz- und Wirtschaftskrise "eine entscheidende Rolle" gespielt habe. Nun sei man gespannt, wie es in der EU weitergehe.