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SOZIALES

Othmar Karas empfängt Sebastian Kurz in einer Wiener Hilfswerk Einrichtung

Wien, 14.06.2017

Gemeinsam haben sie sich unter anderem einem ausführlichen Gespräch mit Pflegekräften des Nachbarschafts- & Tageszentrum in Wien Leopoldstadt gewidmet, welchen Sebastian Kurz seine besondere Wertschätzung ausgesprochen hat.

Angehörige sind der mit Abstand größte "Pflegedienenst" in Österreich! Über 80% der Österreicherinnen und Österreicher möchten zu Hause gepflegt bzw. alt werden.

Etwa 84% der pflegebedürftigen Österreicherinnen und Österreicher werden zu Hause gepflegt. 46% ausschließlich von Angehörigen, 31% mit Unterstützung mobiler Dienste wie Hauskrankenpflege und Heimhilfe, etwa 5% der Pfelegebedürftigen werden durch 24-Stunden-Betreuung versorgt und etwa 16% leben in Pflegeheimen. Teilstationäre Einrichtungen und Betreutes Wohnen sowie alternative Betreuungsformen (darunter mehrstündige Tagesbetreuung zu Hause) entwickeln sich zunehmend. 
Pflegeheime und 24-Stunden-Betreuungen sind auch zukünftig völlig unabdingbar notwendige Pflege- und BEtreuungssettings, werden aber in ihrer quantitativen Bedeutung im öffentlichen Diskurs tendenziell überschätzt. Mobile Dienste und andere Betreuungsformen werden in der Regel jedoch stark unterschätzt.
Jede Maßnahme, die pflegende Angehörige stärkt und handlungsfähig hält, stärkt die Eigenverantwortung und Selbsthilfepotentiale und ermöglicht das Älterwerden zu Hause.
Die Pflegefinanzierung muss aus der Sozialhilfelogik gelöst werden und einer dem "Lebensrisiko Pflegebedürftigkeit" angemessenen und zeitgemäßen Finanzierungsmodell zugeführt werden.