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PRESSESPIEGEL

Weltkatastrophenbericht - Karas: "Die Ärmsten nicht im Stich lassen"

Brüssel, 21.02.2019

"Weltweit brauchen 134 Millionen Menschen humanitäre Hilfe, weil sie durch Krieg, Naturkatastrophen oder die Folgen des Klimawandels alles verloren haben. 37 Millionen davon waren im Vorjahr von der nötigen Hilfe abgeschnitten. Diese ärmsten Menschen auf der Welt dürfen wir nicht im Stich lassen, sie brauchen dringend unsere Unterstützung", sagt der Europaabgeordnete Othmar Karas anlässlich der heutige Debatte über den Weltkatastrophenbericht 2018 mit Werner Kerschbaum, Generalsekretär des Österreichischen Roten Kreuzes, und weiteren Experten im Europaparlament.

Die Klimaerwärmung heize eine fatale Entwicklung weiter an, sagt Kerschbaum: "Krisen werden komplexer, der humanitäre Hilfsbedarf steigt und die Finanzierung kann nicht mehr mithalten. Das führt dazu, dass Millionen von Menschen von Hilfe ausgeschlossen bleiben. Neue Finanzierungsquellen alleine werden zur Lösung dieses Dilemmas nicht reichen: Wir müssen die Hilfe smarter machen und noch genauer hinsehen." Mehr Ressourcen müssten direkt in lokale Hilfsorganisationen investiert werden – derzeit sind es nur 2,9 Prozent der internationalen humanitären Hilfe. "Diese Zahl muss auf 25 Prozent erhöht werden", fordert Kerschbaum.