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PRESSESPIEGEL

Tanne für EU-Parlament

Horn/ Eggenburg, 13.12.2018

Christbaumsaison - Eröffnung am Hof von Franz Raith. Baum aus Rodingersdorf ziert Parlament in Brüssel.

Von Thomas Weikertschläger

RODINGERSDORF, BRÜSSEL | Der Christbaum im Gebäude des Europäischen Parlments in Brüssel kommt heuer aus Rodingersdorf: Die Tanne stammt aus einer Kultur von Franz Raith, Obmann der NÖ Christbaumbauern. Der Baum, der nun mit mundgeblasenem und handbemaltem Christbaumschmuck aus Oberösterreich geschmückt ist, wurde von der AUA nach Brüssel transportiert.

Die 17 Jahre alte und 3,5 Meter hohe Nordmanntanne soll laut Europaabgeordnetem Othmar Karas als "Ruhepol im geschäftigen Treiben der EU-Politik und Erinnerung daran, dass vor allem das Menschliche zählt" dienen. Außerdem soll sie ein Symbol für die ehrliche Arbeit der Bäuerinnen und Bauern in Österreich sein. Karas überreichte den Baum offiziell am 5. Dezember an die Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments, Mairead McGuiness, und dankte dabei den "hundert helfenden Händen in Österreich, die seit vielen Jahren ein Stück österreichische Weihnacht ins EU-Parlament" bringen. Bereits zum 21. Mal ziert heuer ein Baum aus Österreich das Parlaments-Gebäude.

Zwei Tage später, am 7. Dezember, ging dann am Hof von Raith in Rodingersdorf die offizielle Eröffnung der Christbaumsaison 2018 über die Bühne. Dabei erklärte Landwirtschaftskammer-Präsident Johannes Schmuckenschlager, dass der Christbaum als spezifisches landwirtschaftliches Produkt dafür stehe, dass die Landwirtschaft nicht nur zur Kulinarik, sondern auch wesentlich zur Kultur unserer Gesellschaft beitrage. Mit dem Christbaum sei ein landwirtschaftliches Produkt nach wie vor Mittelpunkt des Heiligen Abends. Gerade in Niederösterreich sei es gelungen, den Christbaum zu einer Marke zu machen, die eine Wertschöpfung von 22 Mio. Euro bringe und damit 1.000 Arbeitsplätze sichere. Genauso wie Schmuckenschlager betonte Franz Raith, dass es nirgends so gut gelungen sei wie in Niederösterreich, das Image des Christbaums aufzubauen. Der Baum werde als Stück Heimat gesehen, das man sich ins Haus hole. Bischof Alois Schwarz meinte, dass auch in einer immer säkularer werdenden Welt die Weihnachtstradition von Generation zu Generation weitergegeben werde und der Christbaum für besondere Emotionen zu Weihnachten sorge. Auch die Befürchtung, dass es aufgrund der gesellschaftlichen Entwicklung mit immer mehr Single-Haushalten einen Rückschlag für den Christbaum gebe, habe sich nicht bewahrheitet, sagte Raith, die Verkaufszahlen gehen sogar nach oben. Außerdem sei die Angst, dass es in unserer Region in Zukunft keine Christbäume mehr gebe, unbegründet. Gerade das südliche Waldviertel (Jauerling) sei kilimatisch ideal. Zwar habe der heiße und trockene Sommer den Setzlingen heuer stark zugesetzt, "es werden aber auch in Zukunft die schönsten Christbäume aus Niederösterreich kommen", so Raith.