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PRESSE

Karas: FPÖ soll sich von Salvini distanzieren

Sanktionen für Schulden-Sünder sollen Teil der EU-Reform sein

17.05.2019

Wien, 17. Mai 2019 (ÖVP-PD) Der Europaabgeordnete Othmar Karas übt scharfe Kritik am Vorstoß des italienischen Verbündeten der FPÖ, Matteo Salvini, die Euro-Regeln abzuschaffen: "Die FPÖ muss sich von den Plänen des Lega-Chefs distanzieren. Salvinis Schuldenpläne, destabilisieren den Euro und gehen auf Kosten der europäischen Solidarität und stehen österreichischen Interessen entgegen", so Karas.


Karas wiederholt seine Forderung nach einer europäischen Schuldenbremse. "Die Nicht-Einhaltung der Schuldenregeln muss in einem neuen EU-Vertrag schärfer sanktioniert werden. Wir müssen endlich die Schuldenpolitik mancher EU-Mitgliedstaaten beenden. Die Schulden von heute sind die Belastungen, Kürzungen und Krisen von morgen. Wer Schulden macht, verspielt auch die Zukunft Europas. Wir brauchen eine europäische Schuldenbremse", so der Europaabgeordnete.


Karas erinnert daran, dass die FPÖ "in Europa ein Doppelspiel spielt". "In Österreich verstecken sich die Freiheitlichen hinter der Regierungsbeteiligung und auf europäischer Ebene liegen sie in einem Bett mit den Europa-Gegnern, die aus dem Euro austreten, das EU-Parlament abschaffen und aus dem Klimaschutzabkommen austreten wollen", sagte Karas.


Der italienische Vorstoß zeige, wie wichtig eine Reform der EU sei. "Wir brauchen die Reform, die Bundeskanzler Sebastian Kurz vorgeschlagen hat, damit die Salvinis Europas nicht die Europäische Union erpressen und blockieren können", so Karas.

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