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PRESSE

Karas: Brauchen "Europäischen Währungsfonds"

Zuständige Ausschüsse des Europaparlaments dafür. Bedeutender Schritt für mehr Finanzstabilität in Europa und stärkere Wirtschafts- und Währungsunion.

20.02.2019

"Das ist ein bedeutender Schritt für mehr Finanzstabilität in Europa: Der Eurorettungsschirm ESM muss zu einem ,Europäischen Währungsfonds' ausgebaut werden“, sagt der Europaabgeordnete Othmar Karas zur heutigen Zustimmung zur Weiterentwicklung des Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) in den zuständigen Ausschüssen des Europaparlaments. "Das fordere ich schon seit Jahren und das ist eine wichtige Lehre aus der Finanz- und Wirtschaftskrise."

"Der ,Europäische Währungsfonds‘ muss unter Beteiligung des Europaparlaments auf dem Boden des Gemeinschaftsrechts geschaffen werden“, sagt Karas. „Er soll weiterhin Stabilitätshilfen für Mitgliedstaaten in Notlagen unter strengen Auflagen gewähren können. Nur wenn die Zielländer der Notkredite die vereinbarten Reformen durchführen, gibt es Geld."



"Der neue Europäische Stabilitätsmechanismus soll als ultima ratio auch die gemeinsame Letztsicherung für den Abwicklungsfonds der Bankenunion übernehmen. Das festigt weiter das Vertrauen in das Bankensystem, das während der Finanzkrise gelitten hatte", sagt Karas. "Er soll zudem raschere Entscheidungen treffen können und stärker in allfällige Finanzhilfeprogramme eingebunden werden."



"Jetzt liegt es an den Mitgliedstaaten, rasch Nägel mit Köpfen zu machen und diese nächste wichtige Etappe zur Weiterentwicklung der Wirtschafts- und Währungsunion abzuschließen", sagt Karas. Der weiterentwickelte ESM soll über ein potenzielles Kreditvolumen von mindestens 500 Milliarden Euro verfügen.

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