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PRESSE

Karas: "Keine Verlängerung der Brexit-Frist"

Brexit-Votum scheitert wohl. Unaufrichtige Debatte, Mangel an Ernsthaftigkeit. Abbruch des Brexit-Verfahrens wünschenswert.

15.01.2019

"Es ist zwar bedauerlich, doch ich gehe davon aus, dass der Brexit-Vertrag bei der Abstimmung im Unterhaus heute Abend abgelehnt wird. Wenn das so kommt, ist eine Verlängerung der Brexit-Frist keine Lösung und keine sinnvolle Antwort auf irgendeine Frage", sagt der Europaabgeordnete Othmar Karas vor der heutigen Schicksalsabstimmung zum Brexit.


"Eine Verlängerung ist deshalb sinnlos, weil es erstens keinen anderen Brexit-Vertrag geben kann und wird. Und zweitens will die britische Regierung selbst bei den kommenden Europawahlen, die fast schon vor der Türe stehen, nicht mehr teilnehmen", sagt Karas. "Scheitern wird die Abstimmung wohl angesichts der unaufrichtigen Debatte in Großbritannien und der mangelnden Ernsthaftigkeit bei der Auseinandersetzung mit dem Brexit-Vertrag im Unterhaus."
"Und wenn die Abstimmung scheitert, dann bleiben den Briten nur drei Möglichkeiten: Entweder sie stimmen noch einmal ab und gibt es doch noch eine Mehrheit für den Austrittsvertrag. Oder es gibt einen chaotischen Brexit ohne Vertrag. Das wäre mit Abstand die teuerste und schlechteste Variante für Großbritannien und die EU", sagt Karas. "Oder die Briten brechen das Brexit-Verfahren ab und entscheiden, doch EU-Mitglied zu bleiben. Das wäre freilich die mit Abstand sinnvollste Variante, die ich immer noch für möglich und wünschenswert halte."

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