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PRESSE

Brexit: "Vielleicht folgenschwerste Entscheidung des britischen Unterhauses in 45 Jahren"

Appell an britische Abgeordnete: "Wohl des Landes über parteipolitische Taktik stellen"

24.11.2018

Als "das Vernünftigste, was man unter den gegebenen Umständen tun kann" hat der Europaabgeordnete Othmar Karas die Einigung beim heutigen EU-Gipfel auf den Brexit-Austrittsvertrag und auf die Erklärung zu den zukünftigen Beziehungen zwischen der EU und Großbritannien bezeichnet. "Noch vernünftiger wäre, in der EU zu bleiben", so Karas.


"Nun blickt Europa daher auf die Abgeordneten des britischen Unterhauses. Dies ist nicht die Stunde von Machttaktik und politischen Spielchen, sondern von Verantwortung und Weitsicht. Anfang Dezember werden die Abgeordneten des Unterhauses die vielleicht folgenschwerste Entscheidungen eines britischen Parlaments in den vergangenen 45 Jahren, seit dem EU-Beitritt fällen", so Karas.


"Träumereien" nennt Karas die Wünsche der britischen Brexit-Hardliner, die behaupten, ein für Großbritannien vorteilhafterer Vertrag wäre möglich. "Sie täuschen sich. Alle EU-Institutionen sind sich einig, dass es keine Neuverhandlung der Austrittskonditionen geben wird. Taktische Spielchen britischer Politiker waren es, die überhaupt erst zum Brexit geführt haben. Ich appelliere an die britischen Abgeordneten, dass sie das Wohl ihres Landes über ihre persönlichen Ambitionen und parteipolitische Taktik stellen. Wer etwas Vorteilhafteres als diesen Vertrag will, muss für die EU-Mitgliedschaft sein", so Karas.


Karas erinnert daran, dass der britische EU-Austritt auch demokratiepolitische Fragen aufwerfe. "Der Brexit ist ein tragisches Beispiel, wie man mit Lügen Abstimmungen gewinnen kann, aber kein einziges Problem der Bevölkerung löst und ein ganzes Land ins Chaos stürzt", sagte der österreichische Europapolitiker.


 

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Daniel Köster 

Press Officer on Economy and Environment, Economic and Monetary Affairs and Austrian Media, Communication